Visual Content Teil 1


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„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ – Woher kommt eigentlich diese Redensart?
Mit diesem angeblich „chinesischen Sprichwort“ warb Frederick Barnard, National Advertising Manager der Street Railway Co., 1921 für eine neuartige bildliche Werbung auf Straßenbahnen. Allerdings war es gar kein chinesisches Sprichwort, das hatte er nur behauptet wg. der besseren Glaubwürdigkeit. Ganz nach dem Motto „Werber finden und erfinden nicht“ hatte er es gefunden – vermutlich bei Iwan Turgenew im Roman „Väter und Sohne“ aus dem Jahr 1861. Der schrieb darin: „Das Bild zeigt mir auf einen Blick, wozu es Dutzende Seiten eines Buches brauchen würde zu erklären.“

Barnard hatte ganz richtig die Stärken der visuellen Kommunikation erkannt: Bilder werden schneller, leichter und klarer wahrgenommen und prägen sich besser ein als Texte. Zudem bewirkt die Abbildung scheinbarer Wirklichkeit mehr Glaubwürdigkeit und setzt Aktivität frei. Das hat bis heute Gültigkeit und prägt die Werbelandschaft.
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http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/0812-ein-blick-sagt-mehr-als-1000-worte-100.html